{"id":131,"date":"2016-12-24T19:09:50","date_gmt":"2016-12-24T19:09:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buergerhaus-erfttal.de\/index.php\/gemeinwesenarbeit\/"},"modified":"2016-12-24T19:09:50","modified_gmt":"2016-12-24T19:09:50","slug":"gemeinwesenarbeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.buergerhaus-erfttal.de\/?page_id=131","title":{"rendered":"Gemeinwesenarbeit"},"content":{"rendered":"<div><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Gemeinwesenarbeit Erfttal des SKM Neuss e.V.&nbsp; &#8211;<\/strong><\/span><\/div>\n<div><strong>seit 1971 verl\u00e4sslicher Sozialpartner im Stadtteil Neuss-Erfttal<\/strong><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als die ersten H\u00e4user des neuen Stadtteils Neuss-Erfttal gebaut wurden, nahm am 15.10.1971 Herr Hans-Dieter Henkhues seine T\u00e4tigkeit als Sozialarbeiter des SKM f\u00fcr die Gemeinwesenarbeit (GWA) in Erfttal auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damals wie heute ging und geht es darum, das Gemeinwesen mit seiner Bewohnerschaft darin zu unterst\u00fctzen, eigene Ressourcen und Interessen zu b\u00fcndeln und in konkrete Planung f\u00fcr ein gemeinsames Handeln umzusetzen. So entstanden in den 70ern erste Gruppierungen und Interessengemeinschaften, die sich f\u00fcr die Belange ihres Stadtteils starkmachten und die Entwicklung seiner Infrastruktur vorantrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierf\u00fcr wurden R\u00e4umlichkeiten gebraucht, um Zusammenk\u00fcnfte zu erm\u00f6glichen, bei denen die ermittelten Willensbekundungen diskutiert und realisiert werden konnten. Das waren zun\u00e4chst Beratungsangebote, Kinderbetreuung, Jugendarbeit sowie Vereins- und Gemeindearbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon bald konnte ein Provisorium, der so genannte \u201ewei\u00dfe Pavillon\u201c, an der Harffer Stra\u00dfe bezogen werden. Hier wurden Vereine gegr\u00fcndet (u. a. der B\u00fcrgerverein Neuss-Erfttal), Kindergartengruppen eingerichtet, Gottesdienste und Feste gefeiert. 1975 wurde eine Sozialp\u00e4dagogin zus\u00e4tzlich f\u00fcr die Kinder- und Jugendarbeit eingestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Wachsen des Stadtteils entstanden in Erfttal neue Einrichtungen mit eigenen R\u00e4umen. Die GWA \u00fcbernahm es, mit ihnen ein Netzwerk zu kn\u00fcpfen und sorgte so f\u00fcr eine intensive Zusammenarbeit im Sinne der gemeinsamen Belange und Interessen. Als Ort der institutionalisierten Entscheidungsprozesse entstand die \u201eTr\u00e4gerkonferenz Erfttal\u201c, ein regelm\u00e4\u00dfiger Austausch von Vertreter*innen der Erfttaler Vereine, Einrichtungen und der Kirche, die bis heute in erweiterter Besetzung als \u201eStadtteilkonferenz Erfttal\u201c stattfindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 21.4.1978 wurde der <em>Kontakt Erfttal<\/em> auf der Lechenicher Stra\u00dfe als neue Heimat der Gemeinwesenarbeit und eines Kinder- und Jugendzentrums eingeweiht. Nach einer kurzen gemeinsamen Zeit auf der Lechenicher Stra\u00dfe wechselte die GWA am 1. Juli 1979 in eigene R\u00e4umlichkeiten. Eine 4-Zimmer-Wohnung des Neusser Bauvereins auf der Euskirchener Stra\u00dfe 22 wurde nicht nur Beratungsstelle f\u00fcr viele Menschen mit schwierigen Lebensbedingungen, sondern auch zum Freizeittreff f\u00fcr Familien mit ihren Kindern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schwerpunkte der GWA in Erfttal richten sich bis heute nach der jeweils aktuellen Situation des Stadtteils mit seinen unterschiedlichen Bewohnergruppen, um zu gew\u00e4hrleisten, dass die Arbeit bedarfsgerecht realisiert und an den Interessen der hier lebenden Menschen ausgerichtet wird. So herrschte z.B. Mitte der 80er Jahre eine hohe Fluktuation im Stadtteil, die einen erh\u00f6hten Bedarf an Beratung z.B. bei drohendem Wohnungsverlust, nach sich zog. 1984 konnte der SKM eine zweite hauptamtliche Stelle f\u00fcr die GWA einrichten. Dadurch wurde erm\u00f6glicht, auch den gro\u00dfen Bedarf an Bildungs-, Freizeit- und Kulturangeboten in begrenztem Umfang nachzukommen. F\u00fcr eine Ausweitung der Gruppenarbeit fehlte es jedoch noch an R\u00e4umen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Umzug ins <em>B\u00fcrgerzentrum Erfttal<\/em> am 24.9.1994, einem ehemaligen Autohaus auf der Bedburger Stra\u00dfe\/Ecke Euskirchener Stra\u00dfe, wurden endlich auch &nbsp;ein Raumangebot geschaffen, mit dem den Erfttaler*innen Kurse- und &nbsp;gr\u00f6\u00dfere Veranstaltungen vor Ort erm\u00f6glicht wurden. Gleichzeitig musste aus Kostengr\u00fcnden die zweite hauptamtliche Stelle der GWA jedoch wieder auf 25 Std.\/Wo. gek\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein wesentliches Ziel der GWA in Erfttal war und ist es, ein Stadtteilleben in Gang zu setzen und zu halten, dass alle Bev\u00f6lkerungsgruppen im weitesten Sinne zufriedenstellt, vorhandene Probleme aufgreift und f\u00fcr gemeinsame L\u00f6sungsans\u00e4tze zug\u00e4nglich macht. So machte es sich die GWA schon fr\u00fch u. a. f\u00fcr den so wichtigen Aufgabenbereich der Integrationsarbeit zur Aufgabe, ein koordiniertes Hilfe-System mit den Angeboten erreichbarer Einrichtungen und Dienstleister f\u00fcr den Stadtteil aufzubauen und bedarfsorientiert auszubauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Zusammenhang konnte die GWA mit dem Umzug ins B\u00fcrgerzentrum die Idee verwirklichen, Beratungsb\u00fcros einzurichten und Fachdienste freier und \u00f6ffentlicher Tr\u00e4ger f\u00fcr dezentrale Angebote vor Ort zu gewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zuge des im Mai 2001 initiierten Stadtteilerneuerungsprozesses wurde die GWA um die Aufgaben des Stadtteilmanagements mit 10 Std.\/Wo. erweitert, um sich noch st\u00e4rker an einer sozialr\u00e4umlichen Orientierung auszurichten. 2005 erfolgte nach einem Umbau der Einzug in das neue <em>B\u00fcrgerhaus Erfttal<\/em> auf der Bedburger Stra\u00dfe 61.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die heutige GWA realisiert mit dem nochmals erweiterten Raumangebot vielf\u00e4ltige Projekte zur beruflichen Integration, der Versorgung von Senior*innen sowie bedarfsgerechte Hilfen durch spezifische Beratungs-, Gruppen- und Kursangebote. Insgesamt umfasst die Gemeinwesenarbeit in Erfttal acht Handlungsfelder, die die zukunftsorientierte Fortentwicklung des Stadtteils und seiner Bewohnerschaft unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein richtungsweisender Grundstein f\u00fcr die Zukunft der GWA Erfttal wurde 2009 mit dem Projekt <em>Leben in Gemeinschaft<\/em> gelegt, ein Angebot f\u00fcr betreutes Wohnen f\u00fcr Senior*innen wiederum in H\u00e4usern der Neusser Bauverein AG. Darauf aufbauend und in Fortf\u00fchrung der 2001 begonnenen Zukunftswerkstatt Erfttal implementierte die GWA 2012 mit der Durchf\u00fchrung des Werkstattgespr\u00e4ches <em>Altersgerechte Hilfen<\/em> ein Quartierskonzept f\u00fcr eine wohnortbezogene Versorgung \u00e4lterer Menschen im Stadtteil. Im Zuge der Realisierung darin enthaltener Projektideen kamen der <em>Mittagstisch<\/em> und der so genannte <em>Lotsenpunkt<\/em> als Anlaufstelle f\u00fcr ratsuchende \u00c4ltere im B\u00fcrgerhaus hinzu. Der Netzwerkpartner Diakonie S\u00fcd er\u00f6ffnete zudem die erste <em>Tagespflege<\/em> des Stadtteils.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gestaltung einer altersgerechten Infrastruktur des Stadtteils wird die GWA des SKM auch in Zukunft pr\u00e4gen und wird weiterhin durch die GWA mit ihren Netzwerkpartnern in Erfttal gepr\u00e4gt werden. Unter dem Aspekt der \u201eAlterstauglichkeit\u201c m\u00fcssen die Gestaltung des \u00f6ffentlichen Raumes, das barrierefreie Wohn- und Einzelhandelsangebot sowie die gesundheitliche Versorgung f\u00fcr ein w\u00fcrdevolles <em>Leben im Alter<\/em> im Fokus politischer Entscheidungsprozesse und des Verwaltungshandelns stehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinwesenarbeit Erfttal des SKM Neuss e.V.&nbsp; &#8211; seit 1971 verl\u00e4sslicher Sozialpartner im Stadtteil Neuss-Erfttal &nbsp; Als die ersten H\u00e4user des neuen Stadtteils Neuss-Erfttal gebaut wurden, nahm am 15.10.1971 Herr Hans-Dieter Henkhues seine T\u00e4tigkeit als Sozialarbeiter des SKM f\u00fcr die Gemeinwesenarbeit (GWA) in Erfttal auf. 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